DSGVO-Strafe: Google soll 50 Millionen Euro zahlen

by FHolzschuh Januar 22, 2019

Nach Prüfung von Frankreichs Datenaufsicht (CNIL) wurde bei Google der bisher erste Verstoß eines weltweit agierenden Internet-Konzerns festgestellt! Verstöße gegen die DSGVO in wesentlichen Punkten fallen dem Konzern nun zur Last: mangelnde Transparenz, unzureichende Informationen und mangelnde Konsistenz hinsichtlich der personalisierten Anzeigen. Eine Strafzahlung in Höhe von 50 Millionen EUR wurde verhängt.

Google macht den Nutzerinnen und Nutzern Informationen zur Verwendung der erhobenen Daten und zum Speicherzeitraum nicht einfach genug, so lautet die Feststellung der CNIL. Die Nutzer müssen mehrere Dokumente mit weiterführenden Links und Buttons durchforsten um an die Angaben zu gelangen. Ebenfalls teilte die Behörde mit, dass personalisierte Werbeanzeigen ungültig seien, da nicht ausreichend und mit unklaren Informationen, an die Nutzer kommuniziert wird.

Der österreichische Datenschutzaktivist Max Schrems teilte ebenfalls mit, dass große Konzerne wie Google ihre Richtlinien nur oberflächlich angepasst hätten. Das geltende Regelwerk der DSGVO sieht, ein Bußgeld in Höhe von bis zu 4 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes, vor.

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